Einleitung zum Thema Handstärke am Flop. Wenn einmal der Flop liegt, wird erst der Wert der Hand richtig klar.
Am Flop hängt die Stärke der Hand hauptsächlich vom Charakter des Flops ab. Offensichtlich hast du eine starke Hand, wenn du mit einem Paar gestartet bist und dann Trips oder Full House machst. Nicht ganz so offensichtlich ist, wie sich die Stärke der Hand ändert, wenn du am Flop zwar eine gute Hand gemacht hast, aber dieser Flop ebenso einem Gegenspieler geholfen hat.
Im seltenen Fall, dass du eine Monsterhand am Flop getroffen hast, hoffe, dass jemand setzt oder am Turn etwas trifft, damit sich der Pot füllt. Dein Ziel mit einem Monster am Flop ist es, soviele Spieler im Pot zu behalten wie möglich, um soviel Geld wie möglich in den Pot zu bekommen.
Mit der stärksten Hand wirst du vielleicht auf slowplaying umschalten, um andere dazu zu ermutigen, selber zu setzen. In den eher seltenen Fällen, in denen deine Gegner für Action sorgen, während du selbst nur darauf aus bist, dass der Pot sich weiter und weiter füllt, denn die Monsterhand wird höchstwahrscheinlich gewinnen. Wenn später am Board ein Paar liegt und dann ein Spieler aggressiv wird, musst du damit rechnen, gegen ein Full House zu spielen.
Ein Monster zu floppen kommt leider nicht allzu häufig vor. In den meisten Fällen wirst du am Flop nicht gleich die unbesiegbare Hand bekommen. Aber es gibt drei Kategorien von Hands, die du öfter am Flop haben willst und die wir in den nächsten Flop-Artikeln genauer betrachten. Zwei Paare, Top Pair und schwaches Paar.
Ein eigenes Kapitel sind die Flush oder Straight Draws, hier gilt als oberstes Gebot, die Pot Odds zu beherrschen, um zu wissen, ob es sich noch lohnt, eine weitere Runde im Spiel zu bleiben.
Wenn für dich das Thema Pot Odds und Outs neu ist, lies dir vorher den Artikel Vereinfachte Pot Odds durch.
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